30.11./07.12./14.12.2020

Warten, Umkehr, Aufbruch, Ankunft – den Adventsweg beschreiten

Jeden Montagmorgen im Advent beginnt die Mädchenrealschule St. Josef mit einem besinnlichen Impuls. Die Lehrkräfte können so mit ihrer Klasse in die Woche starten und erst einmal in der Schule ankommen. Das „Ankommen“ beschreibt auch bereits sehr gut das Ziel dieser stillen Momente. Wir warten gemeinsam auf die Ankunft des Herrn. Dabei lernen die Schülerinnen im Laufe der Adventswochen, dass der Weg bis dahin manchmal gar nicht so leicht ist.

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Mit dem Thema „Warten und Weg“ beschäftigen sich die Mädchen gleich zu Beginn des Advents. So stellt dies für viele oft eine große Herausforderung in unserer schnelllebigen Zeit dar. Die Erkenntnis des „Umkehrens“, auch auf dem eigenen Lebensweg, beschäftigt die Schülerinnen dann in der zweiten Adventswoche: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Kann mir nicht jemand sagen, ob ich zu weit gegangen bin? Wie kann ich eigentlich umkehren? Mit all diesen Fragen setzen sich die einzelnen Klassen mithilfe von ansprechenden Videos und Texten auseinander.

Mark Forster ermutigt zu Beginn der dritten Adventswoche dann mit den Worten „Auf dem Weg liegt, was ich such‘“. Nicht nur die Ermutigung, das Licht der Welt an Weihnachten zu erkennen, sondern sich auch im eigenen Leben etwas zu trauen und „aufzubrechen“ steht hier im Mittelpunkt des Bildungsauftrages. Der Adventsweg endet dann mit der „Ankunft“ am Ziel. Hierbei sollen die Mädchen spüren, was dem eigentlichen Sinn der vorweihnachtlichen Zeit entspricht: „Leben probieren, lebendiger werden, aufbrechen, Nachfolge antreten!“

Ann-Katrin Wittmann