08.12.2017

„Ich muss was bewegen!“

Inklusion – so kann man lesen und googeln – hat was mit sozialer Teilhabe zu tun. Alle dürfen mitmachen, dabei sein, Gemeinschaft erleben. Gedacht wird dieser Begriff landläufig von der Gruppe her, die die Mehrheit stellt und sich als Gruppe von Personen ohne Behinderung bezeichnen würde. Sie öffnen ihre Gesellschaft für Personen mit Handicap.

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Gut so, aber bei uns war das am 8. Dezember 2017 anders herum: Es waren wir, die Klasse 10c, Schulleiterin Marlies Hoffmann, die Studienräte Birgit Weigert und Andreas Schmidl, der als Freund von Lukas Zilch, eines Menschen mit Behinderung, dankenswerterweise den Weg zu dieser Begegnung bahnte, sowie die Inklusionsbeauftragte Elena Pirtsch, die teilhaben durften. Uns wurde die Tür aufgetan – und das passt ja gar nicht so schlecht zur adventlichen Zeit –, damit wir einen Blick in die Welt unseres Gastes und Referenten werfen konnten.

Mutig, wie Lukas Zilch als Mensch mit Behinderung auftritt und anderen soziale Teilhabe an seinem Leben ermöglicht. Er nahm uns mit, zeigte uns seine Talente und seine Grenzen, die ihm seine Behinderung und die Welt so stellen. Danke für diese Offenheit, danke, dass wir dabei sein durften. Lukas Zilch sagte simpel: „Mitleid geht gar nicht! […] Ich muss was bewegen!“ Und wir waren bewegt.

Birgit Weigert

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ERINNERUNG  

sr iniga