22.02.2018

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Am 22.02.2018 unternahmen die Schülerinnen der zehnten Klassen zusammen mit den begleitenden Lehrkräften Katja Spitzner und Bernhard Kraus eine historische Exkursion zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau.

Dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob wir mit dem Besuch in einem ehemaligen Konzentrationslager beitragen können, dass junge Menschen für die Gefahren totalitären Denkens sensibilisiert werden.

KZ

In zwei Gruppen aufgeteilt wurde zunächst der Außenbereich des Lagers besichtigt. Die Schülerinnen erfuhren von dem gnadenlosen System der Demütigung und Unterwerfung. Auch von besonders sadistischen Strafen und Todesarten, die sich die SS ausgedacht hatte, um die Gegner des Nationalsozialismus nach und nach zu eliminieren, hörten die Mädchen bei diesem Rundgang, den Studienrat Bernhard Kraus leitete. Bei gefühlten Temperaturen unter -10 Grad und eisigem Ostwind wurde besonders deutlich, wie schlimm die Lebensbedingungen für die Menschen hier sein mussten. So fanden im Arbeitslager Dachau von März 1933 bis zur Befreiung durch US-amerikanische Truppen am 29.4.1945 über 40.000 Menschen aus mehr als 30 Ländern den Tod.

Die aktuelle Frage, ob der Lehrplan eine Exkursion zu einer KZ-Gedenkstätte verpflichtend beinhalten sollte, ist an unserer Schule bereits seit langer Zeit klar beantwortet. Im Bewusstsein unserer pädagogischen Aufgabe und unserer Verantwortung den künftigen Generationen gegenüber sieht unsere Schule es als unabdingbar, dass den Jugendlichen bei einem solchen Besuch die Gräueltaten des NS-Regimes vor Augen geführt werden. Nur wer die Geschichte kennt, kann hoffnungsvoll in eine bessere Zukunft blicken.

Bernhard Kraus

   

ERINNERUNG  

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