19.03.2018

Plädoyer für ein friedliches Miteinander

Vor dem Hintergrund der Migration sowie der kulturellen Vielfalt angesichts der in Deutschland lebenden Angehörigen verschiedenster Nationen ist Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ aktueller denn je.

Im Zentrum des Dramas steht die berühmte Ringparabel, in der es um die Kernfrage geht, welcher der drei Religionen Christentum, Judentum oder Islam der Vorzug zu geben sei. Der Protagonist Nathan vermittelt zu dieser zentralen Frage die Kernbotschaft des Schauspiels. Er stellt die Idee der Toleranz, der Brüderlichkeit und des friedlichen Miteinanders unter den Menschen und den verschiedenen Glaubensrichtungen sowie das ernsthafte Bemühen des Einzelnen, seinen Glauben zu leben, in den Mittelpunkt.

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Zeitgemäßes erlebtes Theater in der Max-Reger-Halle in Weiden am 19. März 2018, organisiert von Studienrätin Martina Brandt, sowie die niveauvolle Inszenierung des literarischen Werks beeindruckten zahlreiche interessierte Schülerinnen der 8. Klassen, die sich im Rahmen des Literatur- und katholischen Religionsunterrichts mit dem anspruchsvollen literarischen Werk der Aufklärung beschäftigten. Dass sich die jungen Menschen von der Kernaussage des Stücks angesprochen fühlten, zeugt von dem hohen Stellenwert der Werteerziehung in unserer pluralistischen Gesellschaft – insbesondere an einer kirchlichen Schule und einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wie der Mädchenrealschule St. Josef.

Irmgard Bink

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ERINNERUNG  

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